Salzseife

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Bei der Salzseife handelt es sich um eine Seife, der bei der Herstellung das zwei- bis dreifache des Gewichtes der verwendeten Fettmasse an Salz zugesetzt worden ist.

Inhaltsverzeichnis

Zusammensetzung

Es empfiehlt sich in der Fettzusammenstellung auf einen größeren Teil Kokosfett zurückzugreifen, da verseiftes Kokosfett eines der wenigen Fette ist das in Salzwasser schäumt. Eine Stärkung der Schaumeigenschaften kann durch die Verwendung von Lanolin anhydrid und Rizinusöl erreicht werden. Es kann sowohl feines als auch grobes Salz verwendet werden. Salz aus dem Toten Meer kann aufgrund seiner stark hygroskopischen Eigenschaften und seines hohen Magnesiumchloridanteils nicht verwendet werden.

Herstellung

Die Herstellung einer Salzseife gleicht der einer gewöhnlichen kaltgerühren Seife bis zum Erreichen des Cremesuppenstadiums. Dann wird die gewünschte Menge Salz mit einem Löffel in den Seifenleim eingerührt. Da die Salzseife recht schnell aushärtet sollte der Seifenblock bald geschnitten werden, oder es werden gleich Einzelförmchen verwend

Eigenschaften

Eine Salzseife ist äußerst hart und schäumt in der Regel nicht stark. Sie wirkt besonders feuchtigkeitsspendend. Sie wird besonders gerne zur Gesichtsreinigung und -pflege benutzt, da sie auch gegen unreine Haut wirken kann. Oft hat sie einen äußerst positiven Effekt auf Neurodermitis. Der befürchtete Schmerz, bzw. das Brennen bei offenen Stellen ist meist sehr gering und verschwindet nach einigen Tagen Gebrauch der Seife oft ganz, da eine Linderung eintritt und der Juckreiz auch oft nach Gebrauch für eine gewisse Zeit verschwindet. Der Salzgehalt der Seife muß individuell an die Bedürfnisse der Haut angepasst werden, manche Haut reagiert auf einen hohen Salgehalt besser, andere auf einen niedrigen. Gleiches gilt für pflegende Substanzen und Fette, wie z.B. Sheabutter und Avocadoöl. Entscheidend ist, ob die betreffende Person entsprechendes verträgt oder nicht. Gleiches gilt für eine Beduftung, geeignet können z.B. Rosenwasser und Lavendelöl sein. Hier ist das Einfühlungsvermögen und die Experimentierfreudigkeit der SiederIn gefragt.

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