Überfettung

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Definition

Die Überfettung ist die prozentuale Angabe des nicht verseiften Ölanteils in der Seife.

Erläuterung

Eine Seife, deren Fette und Öle zu 100% verseift wurden, ist nicht besonders gut für die Haut. Aus diesem Grund wird normalerweise die Laugenmenge so berechnet, dass ein Teil der verwendeten Fette und Öle nicht verseift wird. Hierbei spricht man von Überfettung.

Die Höhe der Überfettung wird in der Regel nach Vorliebe und Pflegebedarf der Haut gewählt. Er bewegt sich zwischen 5% und 15% für eine Dusch- und Gesichtsseife. Ausnahmen sind Shampooseifen, deren Überfettungsgrad zwischen 2% und 4% liegt. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, die sich nach der jeweiligen Beschaffenheit der Haare, Härte des Wassers etc. richten.

Bei der Auswahl der Öle sollte beachtet werden, dass Seifen mit sehr hohen Überfettungsgraden dazu neigen, schneller zu ranzen.

Es besteht auch die Möglichkeit, ein einziges Überfettungsöl nach Wahl dem Seifenleim zuzuführen: Die Laugenmenge wird in dem Fall ausnahmsweise auf 100% Verseifung berechnet und das gewünschte Öl nach dem Andicken in den Seifenleim gerührt. Bei einer gewählten Überfettung von 5% wären das 5% der bereits verwendeten Gesamtfettmenge (also bei 1.000 gr. Fett zusätzliche 50 gr. Wunschöl).

Links

Überfetten (www.naturseife.com)

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